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Oman Zeitzone: MEZ+3

Städte & Landschaften im Oman 2

Fortsetzung: Das westliche Hadschar-Gebirge

Fandscha und Bidbid am unteren Ende des Wadi Suma'il, dem tiefen Einschnitt zwischen dem westlichen und östlichen Hadschar, sind strategisch wichtige Orte für den Zugang von der Küste zum Gebirge gewesen. Izki, eine Oase, deren Existenz schon seit 2700 Jahren belegt ist, besteht aus zwei aus Lehm gebauten Orten zweier miteinander verfeindeter Stämme. Im saftig grünen Birkat al-Mauz (Bananensee) steht ein prächtiges Wohnfort, Bait ar-Rudaida. Hier zweigt die Zugangsstraße zum Dschabal Achdar (grüner Berg) ab, dem mit 3075 m höchsten Berg des Landes.

Nizwa gilt als die heimliche Hauptstadt und ist auch heute der religiöse Mittelpunkt des Landes. Auf dem Souk gibt es Vieh, Obst und Gemüse, aber auch Silberschmiedekunst, z.B. die Krummdolche Khandjar. Das Faszinierende an Mana ist die verfallende Ruinenstadt aus Lehm.

Eine DolineTanuf beherbergt die Quelle des omanischen Mineralwassers. Der alte Ort wurde 1959 in den Kämpfen zwischen Imam und Sultan bombardiert, eine bizarre Lehmruinenlandschaft blieb übrig. Dahinter beginnt das enge Wadi Tanuf mit einem Stausee. Al-Hamra ist eine der vielen interessanten Oasen mit einem alten Lehmteil mit roten Häusern auf Steinfundamenten und einem modernen Betonteil. Der Ortsteil Misfah liegt ungewöhnlich am steilen Berghang. Eine große Karsthöhle (Hota Cave) wird 2005 für das Publikum hergerichtet. Das Wadi Ghul ist der Zugang zum Jebel Shams, mit 3009 m der zweithöchste Berg Omans. In der Umgebung sind Täler sehr tief eingeschnitten, z.B. der Grand Canyon Omans.

Bahla wird von einer 13 km langen Stadtmauer umgeben. Bekannt ist die in die UNESCO-Liste der Kulturdenkmäler aufgenommene Lehmfestung Hisn Tamah. Dschabrin ist als Stadt mit dem schönsten Palast berühmt. Er wurde nach langer Zeit des Vergessens in den 90er Jahren restauriert. Hinter der Stadt beginnt die Wüste Hamra ad-Duru, die heute durch Ölbohrungen genutzt wird. In den Bergen gibt es viele prähistorische Fundstätten, am beeindruckendsten die erst in den 70er Jahren wiedergefundene, mehr als 4000 Jahre alte Nekropole von Bat, die auch als Weltkulturerbe geschützt ist. Sehenswert sind die Bienenkorbgräber bei Al-Ayn, ebenfalls von der UNESCO geschützt. Die moderne Marktstadt Ibri hat einen alten, verlassenen Stadtteil aus Lehm as-Sulaif. In Yanqul gibt es eines der wenigen noch nicht restaurierten mächtigen Forts. Die riesige Oase Buraimi liegt zum großen Teil im Emirat Abu Dhabi (al-Ain). Es gibt eine lange Geschichte, die sich u.a. in archäologischen Funden dokumentiert.

Das östliche Hadschar-Gebirge
Hier ist es nicht ganz so hoch wie im westlichen Abschnitt, die Berge sind aber nicht weniger schroff. Auf dem Hochplateau gibt es 1.000 Jahre alte Grabtürme.

An der Küste münden viele Wadis, von denen manche das ganze Jahr Wasser führen. Quriat war bis 1507, dem Beginn der portugiesischen Besetzung, ein wichtiger Hafen und ist heute recht beschaulich. Einen echten Fluss bildet das Wadi Dhaiqa mit der Teufelsschlucht. Auch die folgenden Täler Wadi Schab und Tiwi gelten als landschaftlich ausgesprochen schön in ihrer Kombination aus üppigem Grün und schroffen Felsen. Kurz vor Sur erreicht man die Ruinen von Qalhat, einer Stadt, die im 12. und 13. Jahrhundert ein wichtiger Handelsplatz war.

Sur hat eine lange Geschichte als Hafenstadt mit Handelsbeziehungen nach Ostafrika und auch heute werden hier Dhaus an der Lagune gebaut. Früher bildete Oman mit Sansibar einen Staat, was sich noch heute im Aussehen der Menschen zeigt. Bis 1960 war Sur die größte Stadt Omans.

Ibra wurde wie manche andere Stadt von verfeindeten Stämmen bewohnt, heute ist aber ihr Mittwochsmarkt, auf dem ursprünglich nur Frauen zugelassen waren, bedeutsamer. Von al-Mudairib sieht man als erstes die vielen Türme, im Detail sind die Holztüren ebenfalls beachtenswert. Die Oase al-Qabil trocknete Mitte des 19. Jahrhunderts aus, die Bewohner wanderten vielfach nach Sansibar aus. 100 Jahre später kehrten viele Sansibaris mit omanischem Ursprung zurück. Das Fort von al-Mintirib wurde statt mit Holz mit Gewölben erbaut. Die Gärten wurden tiefer gelegt um an das kostbare Wasser besser heranzukommen. al-Hawaiya ist eine ähnliche Oase, die von den sie umgebenden Sanddünen der Wahiba-Wüste auch von oben betrachtet werden kann.

Wadi Bani Chalid hinter bunten Bergen ist ein üppig grünes Tal im harten Kontrast zur umliegenden Wüstenlandschaft. Die aufgestauten Pools von Mukal gehören zu den schönsten Orten des Landes.

Ja'alan
Der östlichste Abschnitt des Hadschar-Gebirges heißt Dscha'alan. Die Küste östlich von Sur ist weiterhin schön und von weit ins Landesinnere hineinragenden Lagunen bestimmt. Den östlichsten Punkt der Arabischen Halbinsel bildet das Kap Ras al-Hadd. Etwas südlich liegt das Naturschutzgebiet am Steilküstenkap Ras al-Dschunaiz, an dem Schildkröten nachts ihre Eier ablegen. Südlich davon liegen mehrere große, aber arme Fischerorte. Das 108 km lange Wadi Batha bildet die Grenze zur südwestlich gelegenen Wahiba-Wüste, die früher verfeindeten Oasen Bani Bu Ali und Bani Bu Hasan liegen an seinem Rand.




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