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Oman Zeitzone: MEZ+3

Städte & Landschaften im Oman

Die Hauptstadtregion
Maskat ist die Hauptstadt Omans, obwohl sie nicht den Raum bietet alle Funktionen einer Hauptstadt aufzunehmen, diese verteilen sich auf die umliegenden, teilweise aus dem Nichts entstandenen Orte der „Capital Area“. Sultan Qabus ibn Said hat hier natürlich einen seiner Paläste, aber die auffälligste Gebäude der Stadt sind die zwei Festungen aus der portugiesischen Besatzungszeit, Mirani und Jalali.

Das Hotel Bustan Palace in MaskatIn Al-Bustan steht weiters eines der zehn edelsten Hotels der Welt. Nur über steile Straßen erreichbar sind die Fischerorte Qantab und Yiti nahe der Stadt.

Matrah ist einer der wichtigsten Orte, auch schon früher als Handelsplatz der Karawanen. Trotz vieler Shopping Malls in umliegenden Stadtteilen erfüllt der alte Markt noch seine zentrale Versorgungsrolle und dürfte auch nach der Renovierung 2005 seine Atmosphäre behalten. Der Hafen Matrahs ist der wichtigste des Landes. Ruwi ist ein wegen Platzmangel nach 1970 aus dem „Matrah Business District“ neu entstandener Stadtteil und Geschäftszentrum. Maskats zentraler Busbahnhof befindet sich hier.

Am Kap Ras al-Hamra finden sich frühgeschichtliche Ausgrabungen aus dem fünften Jahrtausend v. Chr. Östlich davon liegt der moderne Ölhafen Mina al-Fahal, westlich an der Küste die reicheren Stadtteile Qurum, Medinat Qaboos und Al-Khuwair mit Villen, Botschaften, Banken und Ministerien. Bowshar hat alte, relativ ursprüngliche Ortsteile im Wadi. In grünen Gärten und Palmenhainen steht das Wohnfort Bait Maqham. Bis vor einigen Jahren war Sib am Westrand der Capital Area ein Fischerdorf, nun steht dort der internationale Flughafen und es entwickelte sich zur Großstadt.

Die Küstenebene Batina
Die Batina erstreckt sich über 400 km westlich bis zu den Vereinigten Arabischen Emiraten zwischen dem Hadschar-Gebirge und dem Golf von Oman. Durch die Wadis wird soviel Wasser herangeführt, dass in der fruchtbaren Ebene Zitrusfrüchte, Mangos, Tomaten und viel anderes Obst und Gemüse gedeihen. In früheren Jahrhunderten kamen immer wieder Eroberer, gegen die sich mit Forts, Stadtmauern und anderen Anlagen verteidigt wurde. Manche wurden auch von erfolgreichen Eroberern errichtet.

Barka ist die erste Stadt jenseits der Capital Area mit einer mächtigen Festungsanlage und einer Stierkampfarena. Am Kap Ras as-Sawadi an attraktivem Strand entsteht ein Tourismuskomplex. Die vorgelagerten Daimaniyyat-Inseln sind ein unbewohntes Naturschutzgebiet. as-Suwaiq war früher als Hafen wichtig und ist heute ein Paradebeispiel für omanische Stadtentwicklung: das alte Zentrum um das Fort mit dem Suq verliert die Bedeutung als Handelsort an neu entstandene Einkaufsstraßen und die Gegend ist weitgehend zersiedelt.

Das historisch bedeutsame Suhar hatte als Handelshafen seine Blütezeit vor über tausend Jahren, als arabische Seefahrer bis nach China segelten. Angeblich stammt Sindbad aus dieser Stadt. Zeugnisse aus frühen Epochen kann man im Museum sehen, die Festung ist eine der grüßten des Landes. Heute beginnt Suhar sich zur Industriestadt zu verwandeln. Im Hafen von Schinas stehen noch einige Dhaus. 35 km weiter erreicht man schon das Emirat Fudschaira.

Die Bergwelt Omans

Die Halbinsel Musandam
Die Enklave Musandam, ein Ausläufer des Hadschar-Gebirges, ragt im Norden Omans weit in den Persischen Golf hinein. Dadurch bildet sich die Straße von Hormuz, durch die Tanker einen großen Teil des Erdöls der Welt befördern. Durch die Vereinigten Arabischen Emirate ist Musandam vom restlichen Staatsgebiet Omans getrennt. Chasab ist die Hauptstadt der von zerklüfteten Fjorden und spektakulären Berglandschaften geprägten Region. Kumzar ist der nördlichste Ort Omans direkt an der Straße von Hormuz.

Dibba ist im Süden Musandams eine Stadt, die sowohl in Oman als auch in den Emiraten Schardscha und Fudschaira liegt. Madha ist eine weitere, noch kleinere Enklave innerhalb der Vereinigten Arabischen Emirate.

Telegraph IslandIm Chaur-asch-Scham-Fjord liegt auch Telegraph Island, ein 150 Meter breites Eiland, das die Briten Mitte des 19. Jahrhunderts zwecks Verlegen eines Telegraphenkabels von Basra im Irak nach Indien schufen. Von den offenbar gelangweilten Bewohner auf der Insel stammte auch das Idiom „Going ‘round the bend“. Heute wird die Insel nur noch von Touristen besucht.

Das westliche Hadschar-Gebirge
Das Hadschar-Gebirge (manchmal auch Omangebirge genannt) bildet im gesamten Nordoman das Rückgrat südlich der Küste. Für Geologen ist es sehr attraktiv, es treten Gesteinschichten an die Oberfläche, die sonst viele Kilometer tief lagern. Es regnet relativ viel, das Wasser wird in Falaj-Kanälen eingefangen, die die Bergoasen versorgen. In den Bergen hatten Imame die religiöse Macht, wogegen die politische Macht meist in den Händen des Sultans an der Küste konzentriert war.

Die Orte von Nachl bis nach al-Hazm sind eher von der Batina erreichbar, liegen aber schon in den Bergen. Das Fort von Nachl liegt besonders exponiert auf einem Felsen, Dattelpalmen gaben dem Ort seinen Namen. Spektakuläre Wadis, die Wasser aus den hohen Bergen an die Küste bringen, prägen das Landschaftsbild, das weiße Wadi Wadi Abyad beeindruckt durch blaue oder milchige Teiche. Bilad Sait im schluchtigen Wadi Bani Auf ist eine schöne abgelegene Bergoase. Die größte Stadt dieser Region Rustaq war religiöses Zentrum und oft Sitz der Imame, die in der großen Festungsanlage wohnten. In al-Hazm steht die jüngste der großen Festungen (aus dem Jahr 1708) mit beeindruckenden Toren mit Holzschnitzereien und einem Kanal, der im Inneren für Kühle sorgt. Verwinkelte Gänge und Treppen verwirren den Besucher.


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