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Oman Zeitzone: MEZ+3

Liste der Städte in Oman

Maskat (aus dem Englischen stammende Alternativschreibweise: Muscat) ist die Hauptstadt Omans. Der Name bedeutet Ort des Fallens, gemeint als Ankerplatz oder wegen der steil abfallenden Berge. In der Stadt und ihren Vororten Matrah, Ruwi, Qurum, Sib leben etwa 880.200 Menschen (2005), die wenigsten davon in der eigentlichen Stadt Maskat.
Geografie: Die Stadt liegt an der Küste im Osten des Landes am Golf von Oman, im Hintergrund einer von Felswänden eingeschlossenen Bucht. Die Temperaturen in der Stadt sind sehr hoch. Wirtschaft: Maskat hat erhebliche Bedeutung für den Export des Erdöls über den Hafen. Weiterhin gilt der Weihrauch von dort ("Weihrauchperlen") als der weltweit beste. Der Flughafen der Stadt (Seeb International Airport), liegt etwa 30 km ausserhalb.
Geschichte: Bedeutung erlangte Maskat erst im 16. Jahrhundert, als es 1507 von Portugal besetzt wurde, das den Handel im Persischen Golf kontrollieren wollte. In Maskat konnten die Portugiesen sich bis 1650 halten, bevor sie durch die Yaruba-Dynastie aus dem Oman vertrieben wurden. Danach begann die Entwicklung zu einem bedeutenden Handelshafen im östlichen Arabien.

Seit 1808 war Maskat Sitz des Sultans. Gegen Ende des 19. Jahrhundert wurde die Stadt von einer 4 1/2 m hohen Mauer umzogen, durch welche nur zwei Tore führten, und war, ebenso wie der Hafen, noch durch Forts, Türme und Schanzen geschützt. Das Innere enthielt enge, krumme und schmutzige Straßen; aus der Portugiesenzeit hatten sich einige dann als Speicher benutzte Kirchen erhalten. Damals war die Stadt Sitz eines bedeutendenden Seehandels und Stapelplatz für den Export nach Persien. Seit 1970 wurde im Zuge der Modernisierung des gesamten Landes auch Maskat stark ausgebaut und entwickelte sich zum wichtigsten Industriezentrum des Landes.


Dhofar ist ein Gouvernorat im Süden des Sultanats Oman mit 215.960 Einwohnern (Volkszählung 7. Dezember 2003) und einer Fläche von 99.300 Quadratkilometern.
Geografie: Es bedeckt fast ein Drittel des Landes und wird im Westen vom Jemen, im Norden und Osten von den Wüsten Rub al-Chali und Ramlat al-Wahiba sowie im Süden vom Indischen Ozean begrenzt. An der Küste liegt ein fruchtbare Ebene mit der Hauptstadt Salalah. Dahinter erhebt sich das Dhofar-Gebirge, das nach Norden hin zur Wüste Rub al-Chali abfällt.
Klima: Klimatisch herrscht in der Küstenregion ein subtropisches Klima vor, das vom Monsun beeinflusst wird. Hinter dem parallel zur Küste verlaufenden Gebirgszügen herrscht dagegen Wüstenklima vor.
Geschichte: Seine große geschichtliche Bedeutung gewann das Gouvernorat dadurch, dass sie der Herkunftsort des Weihrauchs war, der für den Tempeldienst in der Antike sehr begehrt war und über die Weihrauchstraße in die Mittelmeerregion gebracht wurde. Nach dem Niedergang des Weihrauchhandels und dem Einzug des Islam gehörte Dhofar zu verschiedenen Herrschaften, bis es 1879 an das Sultanat von Maskat kam.
Wegen der Vernachlässigung der Provinz kam es 1964 zu einer Revolte und zum Guerillakrieg. Die vom Südjemen unterstützten Guerillas kontrollierten 1970 bis auf Salalah ganz Dhofar, wurden aber nach der Machtübernahme von Qabus ibn Said zurückgedrängt und mussten bis 1975 den bewaffneten Widerstand aufgeben. Nach dem Ende des Krieges wurde sehr stark in die wirtschaftliche Entwicklung der Region investiert um die bisherige Benachteiligung gegenüber dem übrigen Oman auszugleichen.


Telegraph Island in einem der Fjorde von Musandam
 

Musandam ist ein Gouvernorat im Sultanat Oman mit einer Fläche von 1.800 Quadratkilometern und 28.378 Einwohnern (Volkszählung 7. Dezember 2003). Die Halbinsel mitsamt vorgelagerten Inseln liegt an der südlichen, arabischen Seite der Straße von Hormuz. Musandam ist daher von hohem geopolitisch-strategischem Wert. Musandam ist eine Exklave, ein ausgelagerter Teil und nicht räumlich angebunden an das Staatsgebiet. Im nördlichen Bereich von Musandam wird die einzige Iranische Sprache auf der Arabischen Halbinsel, dass Kumzari, gesprochen. Zwischen Musandam und Oman besteht ein Abstand von circa 100 Kilometer durch die Vereinigten Arabischen Emirate. Hauptort von Musandam ist Chasab, das in den letzten Jahren stark gewachsen ist. Neben der Bedeutung als Militärstützpunkt sind die Fischerei, der Warenumschlag (insbesondere für iranische Schmugglerboote) von Bedeutung. Zunehmend wird auch die touristische Infrastruktur ausgebaut. Hier besteht aufgrund der landschaftlichen Einzigartigkeit Musandams, das wegen seiner Fjorde auch das "Norwegen Arabiens" genannt wird, hohes Potenzial.



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