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Oman Zeitzone: MEZ+3

Liste der Städte in Oman

Sib (manchmal auch in Anlehnung an die englische Transkription Seeb) ist eine Stadt im Oman, sie liegt am westlichen Rand der Capital Area zirka 30 km westlich der Hauptstadt Maskat, mit den Koordinaten Koordinaten: 23°40' N, 58°12' O23°40' N, 58°12' O. Im Rahmen der Modernisierungspolitik von Sultan Qabus ibn Said wurde aus einem Fischerort am Golf von Oman eine große Stadt mit lebendigem Markt, Industriegebieten und dem Seeb International Airport [1], über den der Großteil des omanischen Luftverkehrs abgewickelt wird.



Salala ist die Hauptstadt der Region Dhofar im Süden des Oman mit etwa 178.469 Einwohnern (2005). Geografische Koordinaten: 17.00 Nord, 54.06 Ost. Sie liegt am Arabischen Meer in einer landwirtschaftlich intensiv genutzten Küstenebene am Fuße des Dhofar-Gebirges. Salala ist in den letzten Jahren sehr stark gewachsen, so dass Betonbauten das Bild prägen. Im Stadtteil al-Hafa stehen noch einige der traditionellen Häuser aus Kalksteinblöcken. Tropische Plantagen und ein Vogelschutzgebiet begrünen die Stadt. Salala ist das Zentrum des Weihrauchhandels, im Suq sieht man das auch heute.


Suhar ist eine Stadt im nordöstlichen Oman am Golf von Oman, 230 km nordwestlich der Hauptstadt Maskat. Sie ist die wichtigste Stadt der Küstenebene Batina. Die Stadt hatte in der Geschichte Omans eine große Bedeutung als Zentrum des Seehandels. Schon im 3. Jahrtausend v. Chr. scheint das Kupfer aus Magan von Sohar aus nach Indien und Mesopotamien verschifft worden zu sein. Nachdem die Stadt unter den persischen Sassaniden zum Handelszentrum ausgebaut worden war, stieg sie unter muslimischer Herrschaft zu einem der bedeutendsten Handelszentren der islamischen Welt auf. Der Seehandel reichte im 9. Jahrhundert über Indien bis nach China und nach Ostafrika. Die umfangreichen Handelsbeziehungen werden auch in den Geschichten von Sindbad deutlich, der auch aus Sohar stammen soll. Allerdings zerstörten die persischen Buyiden 965 Sohar um die Konkurrenz für Basra auszuschalten. In der Folgezeit kam es zur Fremdherrschaft der Seldschuken und der Perser von Hormuz. 1507 kam Sohar unter die Herrschaft der Portugiesen. Auch nach ihrer Vertreibung Anfang des 17. Jahrhunderts von Nasir ibn Murshid konnte die Stadt nicht mehr an ihre große Vergangenheit als Handelszentrum anknüpfen. Grund war wohl auch die Verlandung der Lagunen, die bisher als Hafen gedient hatten.



Rustaq ist eine historische Stadt im Oman am Nordrand des Hajar-Gebirges mit guter Verbindung in die fruchtbare Küstenebene Batinah. Rustaq (persisch für Grenzgebiet) war im 7. Jahrhundert unter Kontrolle der Perser. 1624 legte der erste Herrscher der Yaruba-Dynastie Nasir ibn Murshid seinen Sitz nach Rustaq. Die Festungsanlage Qalaat al-Qesra wurde in dieser Zeit erbaut. 1784 verlegte Hamad ibn Said den Regierungssitz nach Maskat. Bis in die 1950er Jahre blieb die Stadt, wie auch andere inneromanische Orte, eigenständig.



Nizwa ist das Zentrum des omanischen Kernlandes. Die Oasenstadt liegt am Südrand des Hajar-Gebirges nahe dem Jebel Akhdar, dem höchsten Bergmassiv Omans, etwa 180 km von der Hauptstadt Maskat entfernt. Die ausgedehnten Gärten und Palmenhaine der Oasenstadt werden von der modernen Sultan-Qabus-Moschee und der alten Festung mit dem größten Turm Omans (40 m Durchmesser, 20 m Höhe) überragt. Über 500 Jahre alte Falaj-Kanäle führen Wasser in die Oase. Nizwa ist ein alter Handelsplatz mit einem großen Souk, der westliche Souk ist renoviert und bietet traditionelle Silberschmiedeprodukte, der östliche ist noch im ursprünglichen Zustand mit Gewürzen und omanischem Haushaltsbedarf. Nizwa war immer ein politisches und religiöses Zentrum Omans. Im Jahre 751 wurde der erste Imam der Ibaditen gewählt. Bis ins 12. Jahrhundert war Nizwa Landeshauptstadt, dann bekam Bahla diese Rolle. Ab dem 17. Jahrhundert zu Zeiten der Yaruba-Dynastie war sie zeitweise wieder Hauptstadt. Bis Sultan Said ibn Taimur 1955 mit Hilfe der Briten die Herrschaftsgewalt über das Landesinnere errang und erstmals Nizwa besuchte, war Nizwa die Hauptstadt des ibaditischen Imamats.



Buraimi ist eine Oasenstadt in der Region Ad Dhahirah, im Nordosten des Oman, an der Grenze zu den Vereinigten Arabischen Emiraten. Gegenüber auf VAE-Seite befindet sich Al-Ain. Die Grenze ist jedoch nicht mehr nur verwaltungstechnischer Natur, sondern ist durch einen hohen Zaun mit NATO-Draht-Rollen verstärkt worden. Die Grenzdurchlässe nach Buraimi werden von der Polizei überwacht. Sollte beim Besuch in Oman eine Ausreise aus dem VAE-Gebiet im Reisepass eingestempelt worden sein, so muss bei der Rückkehr auf jeden Fall ein Wiedereinreisestempel besorgt werden, weil sonst bei der Ausreise z. B. über Dubai die Grenzkontrolle erhebliche Probleme bereitet. Buraimi befindet sich 24°15'0"N, 55°45'0"E.



Sur ist eine Stadt im nordöstlichen Oman. Sie befindet sich am Golf von Oman 150 km südöstlich der Landeshauptstadt Maskat. Die Stadt war bereits im 6. Jahrhundert ein bedeutendes Handelszentrum für den Handel mit Ostafrika. Nachdem Sur im 16. Jahrhundert unter die Herrschaft der Portugiesen geraten war, erlebte es nach der Befreiung durch Nasir ibn Murshid (1624-1640) einen neuen Aufschwung als Zentrum für den Handel mit Indien und Ostafrika. Der Niedergang der Stadt setzte ein, als Britannien in der Mitte des 19. Jahrhunderts den Verbot des Sklavenhandels durchsetzte. Als nach der Zerstörung der Stadt durch die Wahabiten (1865) auch noch der Sueskanal eröffnet wurde (1869), verlor Sur endgültig seine Bedeutung für den Indienhandel. Die lange Tradition Surs als Seefahrerstadt wird auch heute noch gepflegt. So ist die Stadt ein Zentrum des traditionellen Baus der Dhau, also der Schiffe, mit denen die Handelsfahrten nach Afrika und Indien bis ins 19. Jahrhundert unternommen wurden.



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